Tag der Umwelt in den Wäldern Unterkochens

Zu einem Tag der Umwelt hatte das Landratsamt am 5. Juni in die heimischen Wälder geladen. Die Tour begann am Parkplatz Vierwegzeiger, führte über den Simmisweiler Weg am Härtsfeldbahntunnel hoch zu den Ringwällen, auf das ehemalige Schlossbaufeld, zur Kocherburg-Ruine, den Fußweg hinab zum Kocherursprung, an der Elisabethenbrücke hoch auf die Trasse der Schättere, über den Wadelshaldeweg zur Pflanzschulhütte.

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Über Bekanntes und Unbekanntes über die Heimat berichtete der Leiter der Forstaußenstelle Bopfingen, Werner Vonhoff, der seine Gruppe in Unterkochen am Kocherursprung mit den Worten „Willkommen im Paradies“ empfing. Geschichtsträchtiges wusste Unterkochens Revierleiter Armin Pfeuffer zu berichten über die 1200 Hektar große Fläche, deren zentraler Punkt mit seinem Blick ins Tal vom 11. bis 16. Jahrhundert bedeutend war. Auf die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung der Gemeinde ging Ortsvorsteher Karl Maier in seinen Ausführungen ein. Der Kocherursprung liegt heute wieder einsam in schönster Natur, ein ideales Refugium für seltene Tiere wie Wasseramsel, Kolkrabe und Wanderfalke. Baumriesen, seltene Sträucher, Gräser und Blumen wachsen in den Steilhängen und entlang des Baches.
© Stadt Aalen, 17.06.2005

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