Jahresauftakt Unterkochen

Oberbürgermeister Thilo Rentschler sprach zum Jahresauftakt am Mittwoch, 24. Januar 2018, im Rathaussaal in Unterkochen.

Ortsvorsteherin Heidemarie Matzik hatte die Vertreter aus Wirtschaft, Vereinen, Handel, Handwerk und gewählten Vertretern in den Rathaussaal eingeladen.

(© Bezirksamt Unterkochen)

Unter dem Thema „Stadtentwicklung – integriert und zukunftsfähig gestalten" referierte Oberbürgermeister Thilo Rentschler, dass in die Gesamtentwicklung die Gesamtstadt mit einbezogen ist. Der Abend wurde eröffnet durch Gesangsbeiträge von Evelyne Nicola aus Aalen. Mit ihrer feinfühligen und angenehmen Stimme verstand es die Sängerin, die Zuhörer gleich in die musikalische Welt einzuführen. Ortsvorsteherin Heidemarie Matzik erwähnte, Musik erzählt die Geschichte des Lebens. In ihrem Grußwort begrüßte sie neben dem Redner Oberbürgermeister Thilo Rentschler Altoberbürgermeister Ulrich Pfeifle, den ehemaligen Ortsvorsteher Karl Maier, Fabrikant Dr. Wolfgang Palm mit Frau, Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp aus Königsbronn und die Ortschaftsräte und Gemeinderäte.

 

Oberbürgermeister Thilo Rentschler sprach in seiner Rede die Entwicklung von Aalen und insbesondere von Unterkochen an. Dabei ist ein wichtiger Aspekt die Zufriedenheit der Gesellschaft. Hier sind insbesondere die Themen dahingehend zu beachten, was schätzt der Bürger an der Infrastruktur? Aalen ist im Konzept gut ausgestattet und wird sich ständig weiter entwickeln. Die Anforderungen an das Leben der Menschen ändern sich zunehmend sehr schnell. Wichtig für einen Standortfaktor ist auch die regionale Entwicklung. Hierzu gehören auch die Fördermittel aus der Bundeshauptstadt Berlin und der Landeshauptstadt Stuttgart. Der Ausbau der Hochschule werde weiter forciert. Zukunftsthemen sind auch für die Stadt Aalen das Zusammengehen mit den Nachbargemeinden/Nachbarstädten, um gemeinsam stark in der Region auch aufzutreten. So könne darüber berichtet werden, dass die Übernachtungszahlen nun in Aalen im vergangenen Jahr über 220.000 verzeichnet werden können. Dies spricht auch für die Attraktivität der Stadt und der Ostalb. Auch ein Gleichklang mit den Nachbargemeinden ist wichtig beim Straßenbau, Krankenhauswesen mit einem gut ausgestatteten Klinikkonzept. Die Bäderinfrastruktur in Aalen wird voran gebracht und in den nächsten Jahren auch angegangen. Wichtig ist es, die öffentlichen Gelder zielorientiert und entsprechend auch einzusetzen. Dem Fachkräftemangel müsse entgegengewirkt werden. Ein wichtiges Argument in der Entwicklung einer Stadt ist bei den Bauträgern, dass auch Wohnraum für die breite Masse ermöglicht wird. Dies bedeutet dann auch, dass Kindertagesstätten ausbaufähig sind. Mit dem Bäderkonzept werden 35 Mio. seitens der Stadt in den nächsten Jahren aufgebracht. Ein wichtiges Argument für ein Wohlfühlen in der Stadt ist die smarte City, die durch die Mobilität mit geprägt wird. Verwaltung 4,0, so wie in der Industrie, muss ebenso mit vorangetrieben werden wie die Zukunftsentwicklung und Stadtentwicklung im Gesamten. Auch im Feuerwehrwesen werde sich etwas tun. Der Standort in Unterkochen soll an dieser Stelle so bleiben und durch einen Neubau ersetzt werden. Im Straßenbereich wird im Bereich vom Schützen ein Kreisel kommen. Andere Möglichkeiten werde es nicht geben. Auch ein Verbrauchermarkt kann in diesem Bereich mit angesiedelt werden. Durch bereits getätigte Grundstückskäufe könne hier eine Entwicklung auch in dieser Sache vorangetrieben werden, um auch die Attraktivität des Stadtbezirks zu steigern. Trotz des Ausstiegs des Samariterstifts aus dem Projekt für ein Seniorenzentrum an der Waldhäuser Straße, ist der Oberbürgermeister zuversichtlich, dass es dem Bauträger gelingen wird, eine attraktive Anlage zu schaffen, die den Bedürfnissen der Menschen auch in Unterkochen entspricht. Hier wird der Grundstückseigentümer mit einer konstruktiven und machbaren Planung an das Projekt heran gehen. Stadtentwicklung, ob in Aalen, Unterkochen oder in anderen Stadtteilen, orientiere sich stets am Gemeinwohl, das dem Bürger im Gesamten zu Gute komme.

 

Ortsvorsteherin Matzik dankte dem Oberbürgermeister für die Informationen über die Stadtentwicklung und auch der Sängerin Evelyne Nicola für deren einfühlsamen musikalischen Beiträge.

 

Beim anschließenden Erfahrungsaustausch wurden gute Gespräche geführt. Für den kulinarischen Genuss haben auch Schülerinnen und Schüler der Kocherburgschule bei der Zubereitung mitgewirkt.


(Text: Hubert Mahringer)

(© Bezirksamt Unterkochen)
© Stadt Aalen, 29.01.2018

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